Vera Forschung veröffentlichte eine Analyse, die über 200.000 Nachrichten mit Prognosemärkten abdeckt, im Zeitraum vom 22. April bis 30. Juni 2026, und mehr als 3.000 Prognosemärkte abgleicht. Die Kernaussage der Studie ist: Vor Preisbewegungen sortiert und markiert das KI-Tool Vera Nachrichten, die mit viel höherer Wahrscheinlichkeit Marktbewegungen auslösen als die von ihm zurückgestellten Nachrichten.
In ruhigen Märkten haben markierte Nachrichten eine Wahrscheinlichkeit von etwa 23%, den Preis um mindestens 2 Cent zu bewegen, während zurückgestellte Nachrichten nur etwa 8% erreichen, also ein Drittel davon. Im gesamten Markt liegt die Trefferquote markierter Nachrichten bei etwa 35%, während zurückgestellte Nachrichten 13% erreichen, eine Differenz von etwa 21 Prozentpunkten.
Wichtiger ist, dass die Trefferquote mit dem Konfidenzniveau des Tools steigt. Bei Nachrichten, die Vera als "beachtenswert" markiert, bewegen etwa 33% letztendlich den Markt; bei der höchsten Konfidenzstufe "Handel" liegt dieser Anteil bei etwa 43%.
Die Studie schließt auch mechanische Verzerrungen aus. Selbst wenn man Marktkategorie, Extremität der Quoten und Marktbewegungszustand kontrolliert, bleibt die Trefferquote markierter Nachrichten etwa 9 Prozentpunkte höher als die zurückgestellter Nachrichten. Diese Differenz liegt weit über der zuvor festgelegten Wirksamkeitsschwelle.
Zur Aktualität stellt die Studie fest, dass markierte und nicht markierte Nachrichten ähnliche Zeiten bis zur maximalen Bewegung aufweisen (84 Minuten gegenüber 86 Minuten), was darauf hindeutet, dass stärkere Signale nicht zu schnelleren Marktreaktionen führen.
Die Sortierung von Vera basiert auf einer Vorab-Lesebewertung beim Eintreffen der Nachricht, nicht auf Ergebnissen im Nachhinein. Die Studie bestätigt, dass das Label durch Veras Vorab-Bewertung der Nachrichten mit einer Genauigkeit von über 99,9% rekonstruiert werden kann, und die gespeicherten Daten enthalten keine Preisergebnisfelder, was eine "Nachhinein-Bewertungs"-Verzerrung ausschließt.
Schließlich betont die Studie, dass alle Zahlen Reaktionshäufigkeiten sind, nicht Renditen oder Genauigkeiten. Zwei Mängel in den Daten wurden behoben und wiesen in entgegengesetzte Richtungen, wodurch sie sich teilweise gegenseitig aufhoben; alle Schlussfolgerungen bleiben gültig.






