Bank of Montreal offenbart XRP-Bestände in 303-Milliarden-Portfolio

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2026-08-12Quelle: u.today
Bank of Montreal offenbart XRP-Bestände in 303-Milliarden-Portfolio

Die zweitgrößte Bank Kanadas, die Bank of Montreal (BMO), hat Positionen in XRP-fokussierten Finanzvehikeln offengelegt. Die Informationen erscheinen in ihrer neuesten vierteljährlichen Form-13F-HR-Einreichung, die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht wurde.

Die neue Einreichung bestätigt offiziell das Vorhandensein von XRP im massiven Anlageportfolio der BMO, dessen Gesamtwert Ende Juni 2026 303 Milliarden US-Dollar überstieg. Konkret umfassen die meldepflichtigen Positionen der Bank 323 Anteile des Rex Osprey XRP ETF und 20 Anteile des ProShares Ultra XRP ETF.

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Textdatei, die den XRP ETF von Rex Osprey in der Bilanz der Bank of Montreal zeigt, Quelle: Form-13F-HR-Einreichung

Die Bank kaufte keine Token direkt an Börsen. Stattdessen nutzte sie regulierte US-Infrastruktur in Form von Spot- und derivativen ETF-Produkten, wodurch sie den volatilen Token in ein riesiges Portfolio innerhalb eines vertrauten rechtlichen Rahmens und ohne direkte Verwahrungsrisiken integrieren konnte.

Für den kanadischen Bankensektor wird dies zu einem systemischen Trend. Bereits früher im selben Berichtszeitraum offenbarte die National Bank of Canada einen Bestand von 3.848 Anteilen am Bitwise XRP ETF im Wert von etwa 330.000 US-Dollar.

Konservatives Kapital hat effektiv ein einheitliches Drehbuch entwickelt: selektiv und über transparente Fonds in den Kryptowährungsmarkt einzusteigen.

Neue Kraft hinter institutioneller XRP-Akkumulation

Gleichzeitig zeigten 13F-Einreichungen einen "Wachwechsel" unter den XRP-Inhabern. Große Akteure der ersten Welle, angeführt von Goldman Sachs, die um die Jahreswende 2025–2026 Positionen im Wert von mehr als 150 Millionen US-Dollar hielten, hatten diese bis zum Sommer reduziert oder vollständig aufgelöst und Gewinne mitgenommen.

Sie wurden jedoch durch eine Gruppe mittelgroßer Vermögensverwalter und Family Offices ersetzt, darunter Arax Advisory Partners, Gerber, Vista Finance und Gallacher Capital.

Diese neuen Investoren verfolgen einen flexibleren Ansatz, indem sie Kapital zwischen traditionellen Spot-Fonds wie dem Franklin XRP Trust und Bitwise sowie kurzfristigen gehebelten Instrumenten wie dem ProShares Ultra XRP ETF aufteilen.

Da 13F-Einreichungen mit einer Verzögerung von 45 Tagen veröffentlicht werden, liefern sie nur eine Zwischenbilanz. Dennoch bestätigt die Einreichung der BMO offiziell, dass XRP nun auf der Bilanz einer weiteren Top-Bank steht.