Der prominente Angel-Investor und frühe Uber-Unterstützer Jason Calacanis hat erneut auf Bitcoin gezielt und erklärt, er würde lieber in Projekte investieren, die echte Produkte bauen.
Calacanis schrieb, wenn BTC seinem Bruder gehören würde, würde er empfehlen, die Hälfte zu verkaufen und den Erlös in "produktive Projekte" wie Solana und Bittensor (TAO) umzuschichten.
"Der BTC-Power-Boden ist erreicht!" scherzte Calacanis, bevor er hinzufügte, dass Solana und TAO "tatsächlich neue Produkte liefern – nicht nur Projekte und Versprechen", sagte er.
Keine Solana-Investition
Jahrelang hatte Calacanis darauf bestanden, dass er nie Solana besessen habe, und stellte den realen Nutzen der Blockchain in Frage.
Ende 2024 sagte der prominente Risikokapitalgeber, er habe "nie SOL besessen". Er behauptete, niemand habe ihm sinnvolle Anwendungen für das Netzwerk jenseits von Spekulation erklären können.
Er wiederholte diese Position mehrmals bis Anfang 2025 und betonte, dass er nur Bitcoin besitze, während er sich sowohl von Solana als auch von XRP distanzierte.
Calacanis ist in letzter Zeit viel positiver gegenüber Solana eingestellt. In jüngsten Interviews und Beiträgen hat er argumentiert, dass Unternehmer auf "TAO, SOL usw." aufbauen und dass Solana echte Produkte hervorbringt.
Dennoch hat er keine Investition in den Token oder direkte Verbindungen zu Solana Labs über seine Venture-Firma öffentlich offengelegt.
Langjährige Kritik an Strategy
Obwohl Calacanis ein langjähriger Bitcoin-Inhaber ist, war er ein sehr harter Kritiker von Strategy-Mitbegründer Michael Saylor.
Anfang dieses Jahres argumentierte der Investor, dass Bitcoin ein "Strategy-Problem" habe. Er ist überzeugt, dass Saylors Unternehmen innerhalb des Ökosystems zu dominant geworden ist und die Markterzählung verzerrt.
Er hat wiederholt Anleger aufgefordert, Bitcoin direkt zu kaufen, anstatt Strategy-Aktien zu erwerben. Das Finanzierungsmodell des Unternehmens schaffe unnötige Risiken, so Calacanis.
In früheren Äußerungen sagte Calacanis, er würde die Strategy-Aktie "nie anfassen", selbst wenn sie einen starken Rückgang erleiden würde. Er behauptet, dass es keine staatliche Rettung mit Steuergeldern geben sollte, falls das Unternehmen jemals in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte.












