Ein ehemaliger Ripple-Ingenieur und aktueller Entwicklungsvermarkter des Walrus-Protokolls, online bekannt als "Bias Goose", hat sich auf das Schlüsselinstrument für sein kommendes Projekt auf dem XRP Ledger (XRPL) festgelegt.
In einem kürzlichen Social-Media-Beitrag veröffentlichte er einen prägnanten Teaser mit dem Versprechen: "We will make RLUSD great again" und bestätigte damit endgültig, dass sein geheimnisvolles Start-up um Ripples US-Dollar-Stablecoin aufgebaut sein wird.
Der Slogan ist ein wichtiges Detail in einer Reihe kryptischer Hinweise, die er seit Anfang August gepostet hat. Derzeit ist dies jedoch buchstäblich alles, was öffentlich bekannt ist.
Dem rätselhaften Projekt fehlen derzeit ein offizieller Name, ein veröffentlichtes Whitepaper oder sichtbare registrierte juristische Personen – während sein Schöpfer strategisch versprochen hat, erst in der ersten Septemberhälfte eine vollständige, ungeschönte Präsentation zu liefern.
Seine kurzen Beiträge verraten nur, dass das geheime Start-up in Partnerschaft mit einem "recht abgeschotteten Sektor" der traditionellen Wirtschaft entwickelt wird, um reale Geschäfte auf die Blockchain zu bringen.
Was zu erwarten ist (und was nicht)
Über die unmittelbare Stablecoin-Integration hinaus zeichnet sich bereits ein protokollübergreifender Aspekt ab. Bias Gooses derzeitige Position beim Walrus-Protokoll, einem dezentralen Datenspeicherprotokoll, das aktiv im Sui-Ökosystem entwickelt wird, ist ebenfalls von besonderem Interesse.
Dies lässt die Möglichkeit einer Synergie zwischen den beiden Technologien offen – das Projekt könnte versuchen, die RLUSD- und XRP-Abwicklungswege auf dem XRP Ledger mit der Fähigkeit von Walrus zu kombinieren, große Datensätze aus der realen Wirtschaft zu speichern.
Der Schöpfer selbst hat sich noch nicht zur technischen Seite geäußert und konzentriert sich ausschließlich auf das Wirtschaftsmodell.
Das Start-up lehnt bewusst das traditionelle Krypto-Playbook ab: keine künstlichen Anreize, keine Gratisgeschenke oder Ausgabe eines eigenen Tokens. Gleichzeitig behauptet es, dass die Nettoerträge aus realen Geschäften mehrfach höher als die Renditen von US-Staatsanleihen sein werden und die jedes anderen Stablecoins auf dem Markt übertreffen werden.
Ob diese Versprechen in der Praxis eingehalten werden können, wird sich erst nach dem Start im September zeigen.









