Satoshi's Code Wiederentdeckt: Jemand hat das Bitcoin-Rätsel in Genesis-Block-Daten entschlüsselt

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vor 1 StundeQuelle: u.today
Satoshi's Code Wiederentdeckt: Jemand hat das Bitcoin-Rätsel in Genesis-Block-Daten entschlüsselt

Auf der Bitcoin-Blockchain wurde eine versteckte Nachricht entdeckt. Ein unbekannter Kryptograph scheint Satoshi Nakamotos Code wiederentdeckt zu haben und hat eine Rätsel-Wallet erstellt, deren Schlüssel auf Daten aus dem allerersten Block des Netzwerks basiert, der 2009 geschürft wurde.

Galaxy Research-Analysten entdeckten diese ungewöhnliche On-Chain-Aktivität in Block 963.629. Eine 255-Byte-Textnachricht wurde über das OP_RETURN-Feld in einer Transaktion mit einer Gesamtgröße von 500 Bytes eingebettet.

Da der Text mehr als die Hälfte der physischen Größe der Transaktion einnahm, beschrieben die Forscher ihn als übergroß. Dennoch kostete die Operation ihren Ersteller nur ein paar Cent, mit einer Miner-Gebühr von nur 250 Satoshis (0,60 sat/vB).

Worum geht es bei dem Rätsel?

Der Autor hat die zufällige Generierung einer Seed-Phrase vollständig aufgegeben. Stattdessen bettete er die Quelldaten der Wallet in öffentlich verfügbare Informationen aus dem Genesis-Block ein, den Satoshi Nakamoto vor 17 Jahren geschürft hat.

Das in der Transaktion eingebettete Manifest erklärt die Logik:

„Ich habe ein Bitcoin-Rätsel erstellt, indem ich Informationen aus Satoshis Genesis-Block verwendet habe, um eine Wallet zu generieren. Die Entropie ist extrem niedrig. Ich musste nicht einmal Backups erstellen – alles Notwendige war bereits im ersten Block enthalten. Viel Glück!“

Niedrige Entropie bedeutet, dass der Bereich für das Erraten des privaten Schlüssels bewusst eingeschränkt wurde. Anstelle von standardmäßiger kryptografischer Zufälligkeit ist der Schlüssel in bekannten Parametern von vor 17 Jahren versteckt.

Der Hinweis zum Knacken dieser „Brainwallet“ könnte jede Variable aus dem ersten Block sein, von seinem Hash bis zu Satoshis berühmtem Textstring, The Times 03/Jan/2009.

Hinweise für Sats

Das bloße Veröffentlichen der Nachricht war dem Autor nicht genug, also startete er ein interaktives Rennen. Um Enthusiasten zu helfen, den Code schneller zu knacken, enthält das Rätsel einen Mechanismus für kostenpflichtige Hinweise.

Die Regeln sind einfach: Benutzer senden Bitcoin-Transaktionen an die angegebene Wallet-Adresse und erhalten dafür Hinweise. Es gibt eine direkte Korrelation – je größer die Überweisung, desto präziser und wertvoller ist der vom System generierte Hinweis.

Die Krypto-Community hat sich bereits dem Rennen angeschlossen und durchforstet Satoshi Nakamotos Archive, um als Erste die digitale Signatur des Kryptowährungs-Erfinders mit der neuen Rätsel-Wallet zu verbinden.