Saylor's orange dots sind wieder im Spiel, als der Vorsitzende von Strategy ein frisches Diagramm von StrategyTracker.com auf X mit der kurzen Bildunterschrift "Doing Business" veröffentlichte.
Für den Markt ist dies der wichtigste Teaser der Woche, da letzten Sonntag auf einen identischen Beitrag eine Ankündigung von Bitcoin-Verkäufen folgte, während die heutige Veröffentlichung die Anleger darüber rätseln lässt, ob das Unternehmen vorbereitet, sein Bargeld einzusetzen und den Kauf wieder aufzunehmen.
Die Intrige um den neuen Teaser liegt in der Dynamik der letzten Tage. Nach der Veröffentlichung des vorherigen Diagramms passte das Unternehmen seine Kapitalstruktur an. Am 3. August gab es den Verkauf von 1.638 BTC für etwa 105 Millionen US-Dollar bekannt, wobei die Mittel für STRC-Rückkäufe und Dividendenzahlungen verwendet wurden, was dem Unternehmen half, seine kurzfristigen betrieblichen Verpflichtungen zu erfüllen.
Seit Juni wurden keine direkten Kryptowährungs-Käufe für die Bilanz des Unternehmens getätigt. Infolge seiner jüngsten Schritte hat sein verfügbarer Bargeldpuffer jedoch beeindruckende 4 Milliarden US-Dollar erreicht.
Laut dem neuesten Diagramm belaufen sich die Reserven von Strategy auf 842.138 BTC, was 54,66 Milliarden US-Dollar entspricht. Seit 2020 hat das Unternehmen 113 aufgezeichnete Akquisitionsrunden zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.653 US-Dollar pro Bitcoin abgeschlossen.
9 Milliarden US-Dollar Papierverlust trifft auf 4 Milliarden US-Dollar Bargeldbestand
Der Haken ist jedoch, dass die aktuellen Marktschwankungen das Portfolio vorübergehend mit einem unrealisierten Verlust von 14,21 % oder etwa 9,05 Milliarden US-Dollar belassen haben.
Frühere Erfahrungen zeigen, dass Saylor StrategyTracker-Diagramme verwendet, um auf die nächsten Schritte des Unternehmens hinzudeuten. Ob der neueste Teaser Vorbereitungen für eine neue Runde der Akkumulation signalisiert, bleibt eine offene Frage.
Mit einer beträchtlichen Menge an Fiat-Währung zur Verfügung und dem Markt, der vorübergehend unter dem durchschnittlichen Einstiegspreis des Unternehmens handelt, hat Strategy nun ideale Bedingungen für das klassische Dollar-Cost-Averaging, zu dem es traditionell zurückkehrt, nachdem es seine Verpflichtungen beglichen hat.







