Krypto-Geldwäsche zerschlagen: FBI und australische Polizei zerschlagen globales Cyber-Syndikat

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vor 1 StundeQuelle: u.today
Krypto-Geldwäsche zerschlagen: FBI und australische Polizei zerschlagen globales Cyber-Syndikat

Die US-Botschaft in Australien und das Federal Bureau of Investigation (FBI) haben öffentlich den Abschluss einer gemeinsamen Operation mit der australischen Bundespolizei bekannt gegeben, die eine internationale Krypto-Geldwäsche-Operation zerschlug, die einem globalen Cyberkriminalitäts-Syndikat diente.

Washington positioniert den Fall als Demonstration der Fähigkeit von Strafverfolgungsbehörden, Kryptowährungen und andere Vermögenswerte überall auf der Welt zu deanonymisieren und zu beschlagnahmen.

Wie zwei junge Australier ein globales Problem für 1.000 Unternehmen und das FBI schufen

Zwei Einwohner wurden in Perth, Westaustralien, in Gewahrsam genommen: der 21-jährige Reuben Ian Thomson und der 23-jährige Louis Michael Gebler. Nach Angaben der Ermittler organisierten die Verdächtigen eine globale Cyber-Operation durch einen Angriff auf die Lieferkette:

  • Quellcode-Modifikation: Die Verdächtigen sollen Malware in legitime und beliebte Open-Source-Softwareentwicklungswerkzeuge eingebettet haben.
  • Netzwerk-Kompromittierung: Die anfällige Software ermöglichte es den Hackern, verdeckten Zugang zur Infrastruktur von mehr als 1.000 Organisationen weltweit zu erlangen, was zum Diebstahl von 300 Gigabyte Unternehmensdaten und 500.000 Benutzerzugangsdaten führte.
  • Kryptowährungs-Geldwäsche: Der Zugang zu den kompromittierten Netzwerken wurde gegen Kryptowährung auf Untergrund-Darknet-Foren verkauft. Dezentrale Mischer und verteilte Wallet-Ketten wurden verwendet, um die Erlöse zu waschen. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Behörden große Mengen an Krypto-Vermögenswerten und hochwertige Immobilien, die damit gekauft wurden.
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FBI und australische Bundespolizei kündigen die Zerschlagung eines globalen Krypto-Geldwäsche-Cyber-Syndikats an, Quelle: US-Botschaft Australien / X

Ein australisches Gericht hat Thomson bereits formell angeklagt, vorsätzlich mit Erlösen aus Straftaten in Höhe von mehr als 100.000 US-Dollar umgegangen zu sein.

Politische Spur

Gleichzeitig nutzt die amerikanische Seite diesen Fall, um eine strenge Warnung an den gesamten digitalen Vermögenssektor zu senden. Der stellvertretende Rechtsattaché des FBI, Daud Andish, betonte, dass "das Verstecken hinter einem Computerbildschirm kein Schutzschild vor der Rechtsstaatlichkeit mehr ist".

Eine offizielle Erklärung der US-diplomatischen Mission betont, dass die grenzüberschreitende Verfolgung von Cyberkriminellen und die Zerschlagung von Kryptowährungs-Geldwäschekanälen direkt die Prioritäten der derzeitigen US-Regierung erfüllen.

Laut Experten verstärkt dieser Fall eine Praxis, bei der das FBI geografische Grenzen und souveräne Gerichtsbarkeiten ignoriert, um illegale Kapitalströme zu kontrollieren.