EU-Aufsichtsbehörden schlagen Alarm wegen Zunahme von Krypto-Betrug durch Identitätstäuschung

ADA
BTC
DOGE
ETH
HYPE
NEAR
SHIB
SOL
UNI
XRP
IdentitätstäuschungsbetrugBehördenwarnungKrypto-BetrugPhishingMiCA
2026-08-06Quelle: u.today
EU-Aufsichtsbehörden schlagen Alarm wegen Zunahme von Krypto-Betrug durch Identitätstäuschung

Kryptowährungsnutzer wurden aufgefordert, wachsam zu bleiben, da Betrüger versuchen, den neuen EU-Rahmen für Märkte in Krypto-Assets (MiCA) auszunutzen, wie die Financial Times berichtet.

Böswillige Akteure geben sich als Regulierungsbehörden sowie als Unternehmen aus, um ihre Opfer anzulocken.

Neue Möglichkeiten für Betrüger

Wie von U.Today berichtet, können Kryptowährungsfirmen ihre Dienste in der EU nicht mehr anbieten, wenn ihnen die MiCA-Lizenz fehlt. Nicht lizenzierte Akteure wie Knaken mussten ihre Türen schließen oder ihre Nutzer an lizenzierte Anbieter überweisen. Es wird erwartet, dass mehr als 1.700 nicht lizenzierte Firmen ihren Betrieb einstellen. Selbst der Kryptowährungs-Gigant Binance hat keine EU-weite Lizenz erhalten.

Anleger, die auf nicht lizenzierten Börsen gefangen waren, mussten ihre Vermögenswerte transferieren, und dies hat neue Möglichkeiten für böswillige Akteure geschaffen, die es auf unerfahrene Krypto-Nutzer abgesehen haben.

Karte

Betrüger versuchen, Opfer mit Hilfe von Phishing-Angriffen und anderen Identitätstäuschungsmethoden dazu zu bringen, Vermögenswerte auf betrügerische Wallets zu übertragen.

Blockchain-Analysefirmen haben wiederholt Identitätstäuschungsbetrug als eine der am schnellsten wachsenden Kategorien von Krypto-Kriminalität identifiziert. Angreifer verwenden typischerweise gefälschte Websites, gefälschte Dokumente und Social-Engineering-Taktiken, um digitale Vermögenswerte von ahnungslosen Nutzern zu stehlen.

Vertrauen, aber prüfen

Krypto-Inhaber müssen jede Kommunikation, die Vermögenstransfers anfordert, unabhängig verifizieren und bestätigen, dass ein Dienstleister als autorisiert aufgeführt ist, bevor sie Gelder bewegen.

Den Regulierungsbehörden sind die möglichen Risiken durchaus bewusst, weshalb es beispielsweise in Frankreich keine aggressive Migrationsfrist gibt.

Im Jahr 2025 rieten die Europäischen Aufsichtsbehörden den Verbrauchern, zu überprüfen, ob ein Krypto-Dienstleister offiziell nach dem neuen Rahmen autorisiert ist.

Eine Warnung an Krypto-Firmen

Europäische Regulierungsbehörden haben kürzlich auch lizenzierte Krypto-Firmen davor gewarnt, das Niveau des regulatorischen Schutzes, den ihre Produkte bieten, zu übertreiben.

Irreführendes Marketing könnte bei Anlegern Verwirrung darüber stiften, welche Dienste tatsächlich unter die Schutzmaßnahmen von MiCA fallen.