Kurzfassung

  • Die SEC hat eine für Freitag angesetzte öffentliche Sitzung abrupt abgesagt, die den formellen Regelungsprozess für Regulation Crypto Assets, einen neuen Rahmen für Krypto-Fundraising, hätte einleiten sollen – nur drei Tage nach der Ankündigung.
  • Quellen zufolge hat die Wall-Street-Handelsgruppe SIFMA, die sich gegen weitreichende regulatorische Ausnahmen für Krypto- und tokenisierte Wertpapierfirmen eingesetzt hat, die Möglichkeit rechtlicher Schritte bezüglich der gesetzlichen Befugnisse der SEC angesprochen, was dazu beigetragen hat, dass die Behörde einen Rückzieher machte.
  • Die politische Diskussion wird diese Woche fortgesetzt: am Mittwoch eine Veranstaltung im Weißen Haus mit Trump und führenden Krypto-Führungskräften, am Donnerstag die erste Sitzung des Innovation Advisory Committee der CFTC und laufende Verhandlungen über den Clarity Act vor einer Abstimmung über die Beendigung der Debatte am 15. September.

Am Freitag gab es weitere Dramatik in Washingtons laufender Krypto-Politikdebatte, als die Securities and Exchange Commission abrupt eine Sitzung absagte, die den formellen Regelungsprozess für einen neuen Rahmen zur Regulierung von Krypto-Fundraising in den USA, bekannt als Regulation Crypto Assets, hätte einleiten sollen.

Die Sitzung war nur drei Tage zuvor angekündigt worden und wurde allgemein als Initiative des Wertpapierregulators angesehen, die Grundlagen für klarere Krypto-Regeln zu schaffen, während das wichtigste Gesetz der Branche, der Clarity Act, bis zur Rückkehr der Gesetzgeber aus der Sommerpause Mitte September in der Schwebe bleibt.